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U 16 Oberes Play-OffUnsere U 16 Spielgemeinschaft besiegt in der letzten Runde des Oberen Playoff um den Kärntner U 16-Meistertitel den Villacher SV mit 5:0. Aufgrund der 2:4-Niederlage des KAC darf man somit den Kärntner Vizemeistertitel in dieser Altersgruppe bejubeln!


Nachdem man bereits in der vorletzten Runde in Wolfsberg fünf Spieler vorgeben musste, fehlten auch diesmal wieder genau so viele Spieler wegen diverser Verletzungen und Erkrankungen, nämlich David Krug, Simon Unterluggauer, Florian Unterweger, Fabian Ortner und Lukas Lobenwein. Zu allem Überdruss war auch noch Trainer Toni Leitner erkrankt, sodass die verbleibenden zwölf Spieler diesmal von Co-Trainer Roman Mühlmann alleine betreut wurden. Da es aber für den Gegner praktisch um nichts mehr ging, waren diese nicht mehr sonderlich bemüht. Unsere Mannschaft begann das Spiel aber leider auch etwas verhalten und abwartend, sodass in der ersten halben Stunde lediglich eine Topchance für Manuel Schranzhofer zu verzeichnen war, die er aber nicht verwerten konnte. Nach dieser 30-minütigen Abtastphase entschloss sich unsere Mannschaft aber dann doch, ihre Offensivbemühungen zu verstärken, was sofort mehrere tolle Torchancen und auch zwei Treffer zur Folge hatte. Jonathan Panzl in der 33. Minute und Florian Huber in der 44. Minute waren für den komfortablen Pausenvorsprung verantwortlich.

Nach dem Seitenwechsel ließ die ohnehin kaum vorhandene Gegenwehr der Villacher mit zunehmender Spieldauer noch mehr nach, sodass das Match immer mehr Trainingscharakter bekam. Ein Doppelschlag durch Julian Moser und Jonathan Panzl in der 66. bzw. 67. Minute sowie ein Treffer von Michael Gasser in der 82. Minute brachten schließlich den Endstand von 5:0. Bei etwas mehr Entschlossenheit im Abschluss wäre sogar ein noch höherer Sieg möglich gewesen, was aber letztendlich keine Rolle mehr spielte.

Viel erwähnenswerter an diesem Tag war, dass mit diesem Spiel eine zweijährige Erfolgsgeschichte ihren Abschluss fand, deren Ende zu Beginn kaum jemand zu erträumen gewagt hätte. Der Vater eines Spielers bezeichnete dies etwas sentimental sogar als das Ende eines Lebensabschnitts, was wohl schon einiges über dieses "Projekt" aussagt. Doch wie kam es dazu?
In der Planungsphase für die Saison 2012/13 entschlossen sich die Funktionäre der URC Thal/Assling, des FC Sillian/Heinfels sowie des SV Tristach aufgrund des akuten Spielermangels für eigene U 16-Mannschaften eine Spielgemeinschaft in diesem Altersbereich zu bilden. Besonders interessant daran war, dass der Großteil des Kaders aus Spielern des Jahrgangs 1998 bestand, wodurch sich die Perspektive einer zweijährigen Zusammenarbeit ohne große personelle Veränderungen ergab. Die Federführung übernahm der SV Tristach, mit Anton Leitner und Roman Mühlmann wurde auch sehr bald ein ambitioniertes Trainerduo gefunden und auch die Eltern der Spieler konnten erfolgreich von diesem Vorhaben überzeugt werden.

Somit startete man im Sommer 2012 dann in der Regionalgruppe A der Kärntner U 16-Meisterschaft in den Spielbetrieb. Dabei traf man auf folgende Gegner: SPG Irschen/Dellach/Drau, SPG Hermagor/Gitschtal/Egg, FC Mölltal, SPG Lendorf/Baldramsdorf/Lurnfeld, SPG Gmünd/Rothenthurn, SPG Bad Kleinkirchheim/Radenthein, SPG Drautal/Weißenstein, SPG Nikolsdorf/Oberdrauburg sowie die SPG Seeboden/Obermillstatt. Auffällig hierbei vor allem zwei Fakten: neun der zehn Mannschaften waren Spielgemeinschaften und die für eine Regionalgruppe ungewöhnlich weite geographische Streuung. Letzteres war vor allem dadurch zu erklären, dass die wenigen restlichen Osttiroler Mannschaften in der Leistungsgruppe agierten. Unsere Spielgemeinschaft beendete diese Herbstmeisterschaft, die in einer einfachen Runde ausgetragen wurde, mit acht Siegen und einem Remis ohne Niederlage mit einem Torverhältnis von 39:9 auf Platz 1. Dieser Erfolg war einerseits erstaunlich, als dass der oben erwähnte Jahrgang 1998 sein erstes Jahr in der U 16 absolvierte, das im Allgemeinen als Lehrjahr gilt. Andererseits wussten wir, dass alle beteiligten Verein gerade in diesem Jahrgang einige außergewöhnliche Talente haben, sodass man bereits mit einigen Sensationen spekulieren durfte.

Damit war man im Frühjahr 2013 für die nächsthöhere Leistungsstufe, nämlich das Mittlere Playoff, qualifiziert, was insbesonders für die Weiterentwicklung der Spieler sehr wichtig war, da man hier doch wesentlich mehr gefordert war und somit einen höheren Lerneffekt erzielen konnte. In einer Hin- und Rückrunde durften die Youngster gegen folgende Gegner antreten: SPG Arnoldstein/Nötsch, SV Feldkirchen, SPG Irschen/Dellach/Drau, SPG Wernberg/Landskron, SPG Annabichl/Maria Saal, FCWR Nußdorf/Debant, SPG Hinteres Iseltal/Matrei. Kurioserweise hatte man mit den beiden letzerwähnten, die aus der Leistungsgruppe abstiegen,  mehr Gegner aus Osttirol als im Herbst in der "Regionalgruppe". Ziel in diesem Frühjahr war vor allem die spielerische und taktische Weiterentwicklung bei stärkerer Konkurrenz. Was die Statistik anbelangte, setzte man sich keine konkreten Ziele. Dies wäre auch vermessen und unrealistisch gewesen, da man ja den Großteil der Gegner nicht kannte und somit nicht wusste, wo man im Vergleich steht. Überraschenderweise wurde auch diese Meisterschaft aufgrund der besseren Tordifferrenz (33:20) vor der punktegleichen SPG Arnoldstein/Nötsch (35:36) auf Platz 1 beendet. Dabei erreichte man 7 Siege, 4 Remis sowie 3 Niederlagen.

Somit war der nächste Schritt geschafft, nämlich der Aufstieg in die Leistungsgruppe in der Herbstsaison 2013. Die nunmehrigen Gegner lauteten: Austria Klagenfurt, Villacher SV, Klagenfurter AC 1909, SV Feldkirchen, Spittal/Drau, SPG Irschen/Dellach/Drau/Nikolsdorf, sowie SAK Klagenfurt. Also einige namhafte Vereine, gegen die man als Osttiroler Nachwuchsspieler kaum die Gelegenheit hat, anzutreten. Auch hier trat man wieder ohne konkrete Erwartungen hinsichtlich des Endranges an, denn es kamen wiederum neue, unbekannte Kontrahenten hinzu. Offenbar galt das aber umgekehrt genauso, da auch die anderen unsere Spielgemeinschaft nicht kannten. Das sollte sich als großer Vorteil erweisen, denn anscheinend wurde unsere Youngsters das ein oder andere Mal unterschätzt, wodurch wieder sensationelle Resultate zu Buche standen. Das Highlight dieser Herbmeisterschaft war dabei wohl ein souveräner 3:0-Sieg gegen den Villacher SV. Dieses Spiel war nicht nur aufgrund des Ergebnisses sensationell, sondern vor allem wegen der für ein Nachwuchsspiel unglaublichen Zuschaueranzahl von 125 begeisterten Fans am altehrwürdigen Thaler Fußballplatz. Davon können manche bei Kampfmannschaftspielen nur träumen. Schlussendlich war nach 14 Spielen die nächste Sensation perfekt. Bei lediglich zwei Niederlagen (beide gegen den erstplatzieren Austria Klagenfurt), zwei Remis und zehn Siegen mit einem Torverhältnis von 45:18 durfte man als drittplatzierter den Aufstieg in das Obere Playoff bejubeln. Konkret ausgedrückt, unser Team stand unter den besten acht U 16-Mannschaften im Wirkungsbereich des Kärntner Fußballverbandes, die im Frühjahr um den Kärntner Meistertitel in dieser Altersgruppe spielen sollten!

Bei aller Euphorie bedeutete dies auch einen erheblichen zeitlichen und organisatorischen Mehraufwand, aber nach Abwägung aller Vor- und Nachteile entschlossen sich alle Beteiligten, diese seltene Möglichkeit für das Sammeln einzigartiger Erfahrungen wahrzunehmen. So trat man schließlich im Frühjahr 2014 gegen folgende Gegner an: Austria Klagenfurt, Klagenfurter AC 1909, Wolfsberger AC, ATSV Wolfsberg, SAK Klagenfurt, Villacher SV sowie Treibach. Auch hier war man wieder der Underdog und konnte einmal mehr für ungläubiges Staunen sorgen. Nach der Hinrunde lag die Mannschaft nämlich mit fünf Siegen und zwei Niederlagen einen Punkt vor Austria Klagenfurt auf Platz 1! Diesen Level konnte man allerdings in den sieben Rückrundenspielen bei einer Bilanz von zwei Siegen, zwei Remis und drei Niederlagen nicht mehr ganz halten, sodass man schlussendlich mit sieben Siegen, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen bei einem Torverhältnis von 32:20 hinter Austria Klagenfurt den nicht minder sensationellen zweiten Endrang belegt. Dabei zeigte sich wieder einmal, dass Fußball offenbar im Kopf entschieden wird, denn in der entscheidenden Meisterschaftsphase schienen unsere Jungs gedanklich einige Male nicht mehr bei der Aufgabe am Feld, sondern eher beim Traum vom großen Wurf. Dieser kam wohl von der durch den Erfolgslauf gestiegenen Erwartungshaltung und des daraus resultierenden Drucks. Dies ist aber zugegebenermaßen Jammern auf hohem Niveau und soll auch keineswegs als Kritik gelten. Vielmehr sollte man diese Phase als wichtige Erfahrung betrachten. Die Mannschaft zog dann auch in den letzten Runden wieder die richtigen Lehren daraus und konnte sich wieder steigern, ansprechende Leistungen zeigen und gute Resultate verbuchen. Nicht unerwähnt bleiben soll auch die Tatsache, dass nicht nur die sportliche Entwicklung und die Erfolge herausragend waren, sondern auch der tolle Zusammenhalt und die Kameradschaft in der Mannschaft, was erfahrungsgemäß nicht selbstverständlich ist.


Nachfolgend noch einige interessante Details:

  • Sämtliche der fünf Niederlagen im Oberen Playoff fielen mit nur einem Tor Differenz aus. Somit musste keine richtige Schlappe eingesteckt werden.
  • Unser Team war das einzige, das den Meister Austria Klagenfurt im Frühjahr besiegen konnte - und das in beiden Spielen! Mit 2:0 und 1:0 blieb man in diesen beiden Partien sogar ohne Gegentor, was ebenfalls keiner anderen Mannschaft gelang, wobei fairerweise zugegeben werden muss, dass viel Glück dazu nötig war - das Glück des Tüchtigen!
  • Interessant auch, dass man mit dem Wolfsberger AC (Rang 4) die Nachwuchshoffnungen des einzigen Kärntner Bundesligisten in der Tabelle hinter sich lassen konnte, wobei diese Truppe die einzige war, die gegen unsere Jungs beide Spiele gewinnen konnte.
  • Da der Klagenfurter AC 1909 auf Rang 3 in der Endabrechnung des Oberen Playoff landete, wurden die ersten drei Plätze von Teams der Leistungsgruppe West aus der Herbmeisterschaft belegt. Lediglich der vierte Vertreter aus dem Westen, der VSV, fiel im Frühjahr etwas ab und belegte schließlich Rang 7. Dies war wohl zum Großteil dem Umstand geschuldet, dass die Villacher bereits ihre besten U 16-Spieler immer wieder in der B-Kampfmannschaft in der Unterliga West einsetzten und somit in der Nachwuchsmeisterschaft nicht immer in Bestbesetzung antraten.
  • Um ein Gefühl für den investierten Aufwand zu vermitteln: in dieser Frühjahrsmeisterschaft musste man bei den Fahrten zu den Auswärtsspielen eine Strecke zurücklegen, die der Distanz von Thal nach Moskau und zurück entspricht - 3800 Kilometer!
  • Die Gesamtbilanz der zwei Jahre: 51 Meisterschaftsspiele, 32 Siege, 9 Remis, 10 Niederlagen, Torverhältnis 149:67 (Schnitt 2,92:1,31), 105 Punkte (Schnitt 2,06).


Abschließend möchten wir uns nochmals bei allen Beteiligten bedanken: den Spielern für die tollen Leistungen, den Trainern Toni Leitner und Roman Mühlmann für das Engagement und die Leidenschaft während dieser zwei Jahre, den Eltern für den "Taxidienst" (der sie im Gegenzug auch in einige der schönsten Gegenden Kärntens führte) und schließlich den Funktionären und sonstigen ehrenamtlichen Helfern im Hintergrund, die in irgendeiner Art und Weise zu diesem Projekt beigetragen haben.

 

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